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 <title>evoluation.de - Logisches Modell</title>
 <link>http://www.evoluation.de/taxonomy/view/or/17</link>
 <description>Darstellung der Ablauflogik eines Programms anhand relativ weniger, vorgegebener Komponenten. Üblicherweise werden dabei Inputs (Ressourcen), Aktivitäten (Prozesse), Outputs (Produkte und Dienstleistungen), Outcomes und Impact differenziert.

Meist erfolgt die Darstellung in Form einfacher Kausalketten, in denen die gennanten Komponenten linear durch Pfeile verbunden sind, oder in tabellarischer Form. Lesen lässt sich eine solche Darstellung als eine Reihe von "Wenn...dann..."-Aussagen (Wenn die vorhergehende Komponente erfüllt ist, dann kann auch die darauf folgende Komponente eintreten).

Im engeren Sinne sind logische Modelle ein Werkzeug der Programmplanung, -konzeption und -steuerung. Für die Evaluation sind sie relevant, weil sie an verschiedenen Stellen des Evaluationsprozesses unterstützende Funktionen wahrnehmen können, z.B. als Verständigungsbasis zwischen Evaluationsteam und Praktikern (Passt unsere Sichtweise der Maßnahme?), als Werkzeug der Implementierungskontrolle oder als Grundlage bei der Entwicklung des Evaluationsdesigns (Welche Variablen sind zu beachten?)

Historisch geht die Verwendung logischer Modelle in der Evaluation auf die Evaluierbarkeitsanalyse von Wholey (1979) zurück. Populär wurden sie v.a. durch ihre Verwendung durch wichtige Stiftungen wie Kellogg Foundation oder United Way.

Neben den "klassischen" Komponenten können in logischen Modelle auch Angaben zu Ausgangsproblem, Programmzielen oder -zielsysteme, Annahmen und zum Kontext enthalten sein. Mögliche inhaltliche Ergänzungen sind Prioritäten oder Gewichtung einzelner Elemente, quantitative Vorgaben zur erwarteten Ausprägung oder Menge von Elementen, zeitliche Vorgaben im Sinne eines Projektplans sowie Indikatoren zur empirischen Erfassung.

''Varianten'': Häufig werden die Begriffle logisches Modell und Programmtheorie mehr oder weniger synonym verwendet. Da aber einfache logische Modellen mit der wenig differenzierten Standard-Wirkungskette Input-Prozess-Output-Outcome nur sehr rudimentäre Aussagen über Wirkmechanismen enthalten können, erscheint eine Differenzierung an dieser Stelle sinnvoll.</description>
 <language>de</language>
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 <title>Logisches Modell - Beispiele</title>
 <link>http://www.evoluation.de/node/view/68</link>
 <description> &lt;p&gt;
&lt;a target="_blank" href="http://www.google.de/search?q=logic+model+example" title="Google Suche nach weiteren Beispielen (öffnet ein neues Fenster)"&gt;Weitere Beispiele in Google suchen
&lt;/p&gt;
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<pubDate>Mon, 09 Aug 2004 16:06:49 +0200</pubDate></item>
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